Der wichtigste Abschnitt im III. Teil „Gottesdienstliche Feiern“, sind die Sakramente – sie wurden bereits im letzten Artikel behandelt. Aber gottesdienstliches Feiern erschöpft sich nicht in der Feier der Sakramente. Es gibt vielmehr eine Vielfalt an Feierformen; ihr Zentrum ist die Eucharistie, „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (vgl. Lumen gentium, Nr. 11).
Bamberg/Kevelaer. (bbk) Die Kirche muss sich nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick verstärkt den Themenfeldern Ehe und Familie widmen. „Nicht die geschiedenen Wiederverheirateten sind unser größtes Problem, besonders in Deutschland und Mitteleuropa, sondern der Mangel an Eheschließungen und Familiengründungen“, sagte der Bamberger Oberhirte am Sonntag im niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer auch mit Blick auf die demnächst beginnende Familiensynode in Rom.
Marienweiher/Eger - Vom 5. bis 7. September machten sich wieder 34 Frauen und Männer auf den 76 Kilometer langen geschichtsträchtigen Weg von Eger nach Marienweiher und setzen damit die jahrhundertelange Tradition der Egerer Wallfahrt fort. Die Altersspanne der Pilgerinnen und Pilger reichte in diesem Jahr von acht bis 73 Jahre. Die erste Etappe führte Reiner Meisel aus Marktleugast von Eger bis Thiersheim (25,5 Kilometer). Der zweite Abschnitt verlief bis Zell am Fuße des Waldsteins (30,2 Kilometer) und der dritte Teilabschnitt bis zur Marienwallfahrtskirche in Marienweiher hatte eine Länge von 19,5 Kilometern. Jörg Schmidt vom Pilgerbüro Marienweiher hatte im Vorfeld wieder alles prächtig organisiert.
Bamberg/Vierzehnheiligen. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den verstorbenen Franziskanerpater Heinrich Fürst als guten Ordensmann und Priester im franziskanischen Geist gewürdigt. Er hob besonders seine Tätigkeiten im Erzbistum Bamberg hervor, aus dem er auch stammte. Der am 4. September im Alter von 85 Jahren verstorbene Pater habe sich besonders als Direktor des Diözesanhauses sowie als Wallfahrtsseelsorger in Vierzehnheiligen verdient gemacht, schrieb Schick in einem Beileidsbrief an den Guardian des Franziskanerklosters, Pater Heribert Arens. „Die Verehrung der Vierzehn Nothelfer lag ihm sehr am Herzen; auch durch ein Buch und einige Schriften hat er sie nachhaltig gefördert“, so Schick.
Rom (bbk) „Paulus war und ist der bedeutendste Missionar der Kirche“, betonte Erzbischof Ludwig Schick in seiner Predigt beim Gottesdienst der Familienwallfahrt in der Basilika S. Paul vor den Mauern. „Wie er sollen wir Lobbyisten für die Frohe Botschaft werden.“ Wie das in unserer Zeit heute funktionieren kann, erläuterte der Bamberger Oberhirte anhand der Paulusgeschichte.
„Ich bin katholisch und das ist gut so!“ – Unser Erzbischof Ludwig Schick hat in einem feierlichen Gottesdienst im Petersdom die Familienwallfahrt offiziell eröffnet. Bereits am frühen morgen des Tag 1 in Rom kamen die Pilgerfamilien in den Dom und hatten so die besondere Gelegenheit, die Stimmung der Kirche außerhalb der quirligen Touristenzeiten auf sich wirken zu lassen. Tag 2 wartete mit dem Höhepunkt der Papstaudienz auf.
Erzbischof Ludwig Schick hat die Familienwallfahrt der Erzdiözese Bamberg in Rom mit einer feierlichen heiligen Messe im Petersdom begonnen. Anhand der vier Eigenschaften „einig“, „heilig“, „katholisch“ und „apostolisch“, die das Glaubensbekenntnis aufzählt, erläuterte der Erzbischof in seiner Predigt, was es für eine Ehre und Gnade sei, zur Katholischen Kirche zu gehören.