„Das Blutbad von Lahore erschüttert alle, die Mitgefühl nicht aus ihrem Herzen verbannt haben.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, den Terroranschlag in einem öffentlichen Park in der pakistanischen Metropole Lahore, bei dem am Sonntag mindestens 70 Menschen zu Tode gekommen sind.
Bamberg. (bbk) In seiner Osterpredigt hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick dazu aufgerufen, auch in Zeiten von Kriegen und Terror die Hoffnung und das Gottvertrauen nicht zu verlieren. „Gott behält das letzte Wort und spricht es; das ist an Ostern offenbar worden.“ Nicht die Feigheit des Pilatus und die Angst der Hohepriester um ihre Macht, nicht die Bosheit der Henker und der Wankelmut der Menge hätten gesiegt, sondern Gott, der seinen Sohn auferweckt hat. Die Auferstehung Jesu befreie von Resignation und Pessimismus und gebe Kraft, sich für das Gute einzusetzen.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat in seiner Ansprache am Karfreitag den Terrorismus als menschenverachtend bezeichnet. „Er hat mit Gott überhaupt nichts zu tun, er ist geist- und herzlos“, sagte Schick im Bamberger Dom. Er verglich die terroristischen Anschläge von Paris und Brüssel mit dem Erdbeben, von dem die Bibel beim Sterben Jesu berichtet. Auch die furchtbaren und grausamen Kriege in Syrien, Irak, Nigeria und Sudan seien „Erdbeben der Menschlichkeit“.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat am Gründonnerstag im Bamberger Dom an ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfern die traditionelle Fußwaschung vorgenommen und ihnen für ihr großherziges Engagement gedankt. Dabei denke er auch an alle anderen, die sich im Erzbistum Bamberg für den Nächsten einsetzen. „Sie tun dies immer zur Ehre Gottes“, sagte Schick und zitierte die Worte Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat Firmlinge, Priester, Ordenschristen und Ehepaare dazu aufgerufen, die Gaben des Heiligen Geistes anzunehmen und sich davon leiten zu lassen. „Gebt den Gaben des Heiligen Geistes Raum in euch!“, sagte Schick am Mittwochabend in seiner Predigt in der Chrisammesse im Bamberger Dom. „Christsein bedeutet nicht, dieses oder jenes zu tun, sich so oder so zu verhalten oder eine bestimmte Meinung zu vertreten. Christsein meint, Jesus in Wort und Tat zu folgen“, sagte der Erzbischof. „Daraus entsteht dann unser gutes Tun, unser rechtes Verhalten und unsere entsprechende Gesinnung.“
Bamberg. (bbk) „Alle Menschen müssen ungehindert und jederzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.“ Das fordert der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick anlässlich des Weltwassertags am Dienstag (22. März). Jeder solle seinen Wasserverbrauch überdenken und sich für mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung von Wasser einsetzen. „Zugang zu Wasser ist Menschenrecht“, stellte Schick klar.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Politik zu Geduld, Verlässlichkeit und Zielstrebigkeit aufgerufen. Insbesondere bei der Flüchtlingskrise führe es nicht weiter, wenn ständig neue Konzepte vorgelegt, Maßnahmen getroffen und Schlagzeilen produziert würden. Das verunsichere alle, besonders die Bürger, sagte Schick in seiner Predigt am Palmsonntag im Bamberger Dom im Hinblick auf die Wahlen am letzten Sonntag. Die Folge sei, dass die Menschen sich von den etablierten Parteien ab- und neuen Parteien zuwenden, „die es aber wahrscheinlich auch nicht schaffen“.