Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, Weihnachten in den Familien als Fest der Liebe und des Friedens zu feiern. Damit erinnere es auch an die Synode in Rom im Oktober zum Thema Ehe und Familie. „Unsere Liebe und unser Friede in den Familien sind ein wichtiger Beitrag, um auch die großen Weltprobleme zu lösen“, sagte Schick in seiner Weihnachtspredigt in Bamberg. Das Heranwachsen von Kindern in Liebe und im Frieden sei der beste Schutz gegen Radikalisierung durch rechte oder linke Gewaltpropaganda. In der Familie werde soziales Verhalten gelernt, würden Werte und Tugenden entwickelt. Wenn die Familien von Liebe und Friede geprägt seien, habe das Auswirkungen auf die ganze Welt, so der Erzbischof.
Das Weihnachtsfest im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit fordert unsere mitmenschliche Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Mit diesem Beitrag wendet sich Erzbischof Ludwig Schick zu Weihnachten an die Leser der Bistums-Homepage und seine Follower auf Facebook und Twitter und sagt: "Gott lässt nicht zu, dass wir Menschen gottlos werden, er lässt uns aus seiner grenzenlosen Liebe nicht herausfallen."
Bamberg/Volsbach (bbk) Mit einer Andacht und einer Lichterprozession hat Erzbischof Ludwig Schick in Volsbach (Dekanat Bayreuth) die Ewige Anbetung beendet. Jeden Tag wird in einer der 366 Pfarreien der Erzdiözese das Allerheiligste angebetet. In seiner Predigt wies Erzbischof Schick am Mittwoch auf den engen Zusammenhang von Weihnachten und dem Allerheiligsten hin.
Zu den biblischen Werken der Barmherzigkeit gehört es, die Gefangenen zu Besuchen. Das tut Erzbischof Ludwig Schick jedes Jahr kurz vor Weihnachten in einer Haftanstalt im Erzbistum. Diesmal zu Beginn des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat er die Justizvollzugsanstalt in Bamberg besucht und mit über 150 Gefangenen einen ergreifenden Gottesdienst gefeiert.
Bamberg. (bbk) Am Heiligabend, Donnerstag 24. Dezember, feiert Erzbischof Ludwig Schick um 24 Uhr die traditionelle Mitternachtsmette im Bamberger Dom. Es erklingen die Missa brevis in B von von Joseph Haydn sowie Weihnachtsmotetten alter Meister, gespielt und gesungen vom Bamberger Domchor, Mitgliedern der Bamberger Symphoniker und Domorganist Markus Willinger. Die Gesamtleitung hat Domkapellmeister Werner Pees.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den Missionarinnen und Missionaren aus dem Erzbistum Bamberg Anerkennung und Dank ausgedrückt. In seinem jährlichen Weihnachtsbrief rief er dazu auf, bei allen negativen Ereignissen in der Welt, die positiven Zeichen für eine bessere Zukunft nicht zu übersehen. Dazu zählt Schick auch das Weltklimaabkommen von Paris und die Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit in Bamberg und der ganzen Weltkirche. „Die Initiative von Papst Franziskus spricht viele Menschen an; sie wollen das Heilige Jahr der Barmherzigkeit feiern, um in unserer Gesellschaft und überall die Atmosphäre der Barmherzigkeit und die Zivilisation der Liebe auszubreiten.“
Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat den Bamberger Treffpunkt für Obdachlose „Mt 25 – Menschen in Not“ besucht und das Friedenslicht von Betlehem in die Wärmestube gebracht. Er las die Geschichte vom mürrischen Hirten vor, der barmherzig wurde. Dabei erinnerte Schick auch daran, dass am Samstag am Bamberger Dom das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet wurde. „Wir haben einen guten und barmherzigen Gott, der möchte, dass auch die Menschen barmherzig sind wie er“, lautete die Botschaft des Erzbischofs. Den Besuchern der Wärmestube überreichte er eine kleine Holzkrippe aus dem Heiligen Land sowie Kerzen mit dem Friedenslicht, das Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Vorabend ins Bamberger Bischofshaus gebracht hatten.