Am zweiten Tag ihres Ad-limina-Besuchs beim Heiligen Vater in Rom haben die deutschen Bischöfe die Eucharistie in der Lateranbasilika gefeiert. Die Predigt hielt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Wir dokumentieren den Wortlaut der Ansprache.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat Pfarrer Georg Popp aus Pottenstein zum 90. Geburtstag Glück- und Segenswünsche übermittelt. „Wenn Sie auf die neun Jahrzehnte Ihres Lebens und auf die über 60 Jahre Ihres priesterlichen Wirkens zurückblicken, werden Sie sich an vieles erinnern, das Sie mit Freude und Dankbarkeit erfüllt“, schrieb Schick dem Geistlichen Rat, der seit 1999 im Ruhestand ist. „Es gab sicher aber auch schwere Zeiten mit Krankheit, Schmerzen und Leid, Enttäuschungen und Rückschlägen“, so der Erzbischof.
Bamberg. (bbk) Zum 50. Jahrestag des sogenannten Katakombenpaktes hat Erzbischof Ludwig Schick die Bischöfe und Priester an einen bescheidenen Lebensstil erinnert, wie ihn das Zweite Vatikanische Konzil verlangt. „Die Priester und ebenso die Bischöfe (sollen) alles vermeiden, was den Armen irgendwie Anstoß geben könnte … (und sie sollen) jeden Schein von Eitelkeit in ihrer Lebenshaltung ausschließen“ (Priesterdekret Nr. 17).
Bamberg/Bad Staffelstein. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, die vielen Bewegungen und Veränderungen weltweit als Chance zu sehen und keine Angst vor der Zukunft zu haben: „Bewegung als Chance zu begreifen – das ist unsere Aufgabe.“
Bamberg. (bbk) 25 Jahre nach der offiziellen Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze durch die Bundesrepublik Deutschland betont der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die herausragende Bedeutung des deutsch-polnischen Verhältnisses für Europa. „Wir haben allen Grund, dankbar zu sein für den Frieden innerhalb Europas und die Freundschaft zwischen den Ländern“, sagt Schick, der auch Vorsitzender der Kontaktgruppe der deutschen und polnischen Bischöfe ist. Diese Verbindung sei keine Selbstverständlichkeit nach einer Vergangenheit von Kriegen, Feindschaft und Vertreibung. „Umso mehr ist es als Geschenk für Europa zu sehen, dass Polen und Deutschland jetzt für ein stabiles, freundschaftliches, solidarisches Miteinander stehen“, sagt Schick. „Wir alle profitieren von den offenen Grenzen, von Austausch und Kontakten, der Gemeinschaft und dem Lernen vom Anderen.“
Im Dekret „Christus Dominus“ über den Dienst der Bischöfe des Zweiten Vatikanischen Konzils, das am 28. Oktober 2015 sein 50-jähriges Bestehen feiert, geht es eigentlich gar nicht so sehr um die rechtliche Gewalt, sondern es geht um den Bischof, der Hirte genannt wird, und der seinen Hirtendienst ausüben soll in der Verkündigung des Wortes Gottes, in der Feier der Sakramente und natürlich auch im karitativen Bereich. Den dreifachen Dienst soll er in seiner Diözese, aber auch in der ganzen Weltkirche ausüben.
Marienweiher/Bamberg Auch heuer wird das Angebot der Wallfahrtsführer-Ausbildung des Erzbistums Bamberg sehr gut angenommen. Im ältesten Marienwallfahrtsort Deutschland trafen sich am Samstag 27 Frauen und Männer im Wallfahrerhaus zum ersten Teil, bei dem es darum ging die Grundlagen zu legen sowie Hilfestellung bei rechtlichen und versicherungstechnischen Fragen zu geben. Der zweite Teil findet am 21. November in Vierzehnheiligen statt, wobei es um die praktische Gestaltung einer Wallfahrt geht.