Bamberg/Burgebrach. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick ruft zu Ehrfurcht in den Gotteshäusern auf. „Wenn wir keine Ehrfurcht vor Jesus Christus in seinem Haus, der Kirche, haben, dann sind wir innerlich nicht bereit für das, was er uns schenken will“, sagte Schick am Sonntag bei einer Altarweihe in Treppendorf (Burgebrach). „Auch viele Christen haben die Ehrfurcht in den Kirchen verlernt“, fügte er hinzu und betonte: „Es braucht eine qualitative und innere Erneuerung, dass man wieder mit Ehrfurcht eine Kirche betritt und eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten macht, ehrfürchtig in ihr gegenwärtig ist, das Wort Gottes hört und die heiligen Geheimnisse mitfeiert.“ Dann sei zu spüren, wie wertvoll der Glaube sei und wie sehr er das Leben bereichere.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick will die Gedanken des Apostolischen Lehrschreibens „Evangelii gaudium“ in das ganze Erzbistum tragen. „Wie sich Papst Franziskus die Kirche wünscht, so wollen wir Kirche im Erzbistum sein“, rief der Oberhirte in einem Brief die Geistlichen, die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Religionslehrkräfte zur Lektüre des Papstschreibens auf und verschickte an jeden ein Exemplar. Diese Idee habe ihm vergangene Woche der Diözesanrat eingegeben, bei dem er eine Einführung in „Evangelii gaudium“ (EG) gab.
Bamberg/Nürnberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich für mehr Gewissen, Ethik und Moral bei Produktion, Zubereitung und Einkauf von Nahrungsmitteln ausgesprochen. Der Satz von Bertold Brecht aus der Dreigroschenoper „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ dürfe keine Gültigkeit haben, sondern müsse ins Gegenteil verkehrt werden, sagte Schick: „Erst kommt die Moral, dann das Essen.“
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat anlässlich des Weltwassertags am 22. März zu mehr Sorgfalt im Umgang mit Wasser aufgerufen. „Insgesamt wird das Wasser knapper werden, nicht zuletzt als Folge des Klimawandels“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz. So stehe zum Beispiel die Sahelzone schon jetzt am Rand einer neuen Hungerkatastrophe, weil es zu wenig Wasser für Gartenbau und Landwirtschaft gebe.
Bamberg. (bbk) In den Buchhandlungen im Gebiet des Erzbistums Bamberg ist von nun an das neue Gotteslob für die Erzdiözese Bamberg erhältlich. Von der ersten Idee bis zur Auslieferung seien rund zehn Jahre vergangen, sagte der Diözesanbeauftragte für das neue Gebet- und Gesangbuch, Domkapitular Professor Peter Wünsche. „Das neue Gotteslob ist das Rollenbuch der Gemeinde für den Gottesdienst, aber gleichzeitig auch als Hausbuch für die Familie gedacht“, sagte Wünsche.
Bamberg. (bbk) Im überfüllten Bamberger Dom ist am Samstag Herwig Gössl (47) zum neuen Weihbischof in Bamberg geweiht worden. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ermutigte ihn in seiner Predigt „aufs Ganze zu gehen“. Der Bischof habe das ganze Evangelium und das ganze Glaubensbekenntnis zu verkünden sowie die ganze Fülle des sakramentalen Lebens zu feiern. Er müsse auch das ganze Volk Gottes mit allen Gliedern in der Pastoral im Blick haben und alle Gläubigen in das Apostolat und die Mission der Kirche einbeziehen. Die ganze Erzdiözese, aber auch die ganze Menschheit und ganze Welt seien sein Arbeitsfeld. „Katholisch sein heißt, aufs Ganze gehen“, so der Oberhirte.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof und Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Ludwig Schick, ruft alle Christen auf, für die Ukraine und deren Zukunft verstärkt zu beten. Am nächsten Sonntag solle in allen Gottesdiensten in die Fürbitten eine Bitte um Frieden für die Ukraine aufgenommen werden.