Bamberg. (bbk) Zum zehnten Geburtstag von Facebook (4. Februar) ruft der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick dazu auf, die sozialen Netzwerke zu nutzen und verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen. „Es ist richtig, dass Papst Franziskus das Internet als Geschenk Gottes bezeichnet hat. Aber jedes Geschenk, kann auch missbraucht werden“, sagte Schick. Die neuen Medien seien weder Teufelszeug noch Engelswerk, sondern Werkzeug, das auch von der Kirche für Verkündigung, Kommunikation und Dialog genutzt werden könne. Papst Franziskus gehe mit gutem Beispiel voran. Dass weltweit mehr als eine Milliarde Milliarden Menschen auf Facebook unterwegs seien, verpflichte die Kirche, sich auch in diesem Medium zu bewegen, sagte Schick, der selbst auch über Facebook Kontakt zu vielen Gläubigen unterhält.
Bamberg/Bad Staffelstein/Nürnberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, das christliche Leben nicht als Pflicht, Einschränkung oder Belastung zu betrachten, sondern als „eine Ehre, die wir in Freude annehmen dürfen“. Aus diesem Geschenk heraus könnten die Christen Schwierigkeiten, Rückschläge, Mühen und Misserfolge ertragen, die keinem Menschen erspart bleiben, sagte Schick anlässlich des Tags des geweihten Lebens. „Wir können das, weil wir spüren, dass in all dem Sinn ist, und es zu unserem gottgeweihten Leben dazugehört“, betonte der Oberhirte.
Die Enthüllungen des NSU-Prozesses schürten jüngst Kritik am Verfassungsschutz. Dass dieser aber schon früher unsauber arbeitete, zeigt der Kinofilm „Der Blinde Fleck“. Der handelt vom Oktoberfestattentat 1980, von Ermittlungen, die aus politischen Gründen sabotiert wurden, und vom Reporter Ulrich Chaussy, der auf eigene Faust nach der Wahrheit sucht. Bei einer Vorpremiere in Bamberg sprachen die Macher des Films mit Erzbischof Ludwig Schick über zweifelhafte Ermittlungsmethoden und rechte Gewalt.
Pfarrer Matthias Bambynek stellte in der Vorabendmesse am 24. Januar 2014 das Modell für die Neugestaltung des Altar- und Chorraumbereichs der Stadtpfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ in Bamberg vor. Zwei Wochen lang kann man das Ausstellungsmodell im linken Kirchenschiff auf sich wirken lassen sowie sein Votum zu den geplanten Umgestaltungen mitteilen, bevor Mitte Februar die Kirchenverwaltung die endgültige Entscheidung treffen wird.
Bamberg. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat der Opfer des Nazi-Regimes gedacht und daran erinnert, dass auch heute noch Menschen in Deutschland Todesopfer rechtsextremer Gewalt werden. „Es ist nicht zu begreifen, dass Menschen umgebracht werden, weil sie aus einem anderen Land kommen, einer anderen Rasse oder Religion angehören – und das trotz unserer furchtbaren Geschichte“, sagte Schick anlässlich des Internationalen Gedenktages der Opfer des Holocausts (27. Januar).
Bamberg/Schönfeld. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat bei einem Pastoralbesuch in Schönfeld den ältesten Priester des Erzbistums, Pfarrer Nikolaus Krefft, für sein vorbildliches Leben und Wirken gewürdigt. Krefft wurde vor wenigen Wochen, am 5. Dezember, 97 Jahre alt und ist am 1. Februar 50 Jahre Pfarrer in Schönfeld. Pfarrer Krefft wurde in Groß-Sibsau in Pommern geboren und war als Kaplan in Bamberg und Nürnberg tätig. Er ist Inhaber der Goldenen Bürgermedaille und Ehrenbürger der Stadt Hollfeld. Trotz seines Alters wirkt er weiterhin als installierter Pfarrer, dem seine Mitbrüder in der Nachbarschaft zur Seite stehen. Er ist altersbedingt gesund und strahlt Freude am Glauben und am seelsorglichen Dienst aus.
Bamberg. (bbk) Der Subregens des Bamberger Priesterseminars, Herwig Gössl (46), wird neuer Weihbischof in Bamberg. Dies wurde am Freitag um 12.00 Uhr zeitgleich in Rom und Bamberg bekannt gegeben.