Erzbischof Ludwig Schick hat den katholischen Sozialreformer Adolph Kolping als Vorkämpfer für Integration und Arbeitnehmerrechte gewürdigt. „Kolping wollte, dass alle Menschen teilhaben an allen Freuden und Leiden des Lebens und der Gesellschaft“, sagte Schick anlässlich des 200. Geburtstages von Kolping am 8. Dezember. „Kolping würde sich heute einsetzen für Menschen mit Migrationshintergrund sowie Schülerinnen und Schüler mit erhöhtem Förderungsbedarf“, so Schick. „Darin weist er uns Wege für eine humane und gerechte Gesellschaft.“ Auch wenn es zu Kolpings Lebzeiten den Begriff noch nicht gab, so würde er heute von „Inklusion“ sprechen.
Jahrzehntelang war das Verhältnis zwischen der kommunistischen Regierung Kubas und der katholischen Kirche auf der Karibikinsel angespannt. Doch eine Besserung ist in Sicht. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche von katholisch.de spricht Erzbischof Ludwig Schick über das Wirken der katholischen Kirche auf Kuba und ihr soziales Engagement in dem verarmten Land. Der Vorsitzende der Bischöflichen Kommission Weltkirche ist kürzlich von einer achttägigen Reise auf die Karibikinsel zurückgekehrt.
Bamberg. (bbk) Wer über die Kirche spricht, muss nach Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick auch über das vielfältige ehrenamtliche Engagement in der Kirche reden. Durch die ehrenamtliche Arbeit für „Gotteslohn“ tun die Christen unbezahlbar viel für das Gemeinwohl in der Gesellschaft, sagte Schick anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am Donnerstag (5. Dezember). „Durch den Einsatz unzähliger freiwilliger Helfer ist das Gemeindeleben und ein vielfältiges und wertschätzendes Miteinander erst möglich.“
Von der Wachsamkeit als notwendiger Haltung der Menschen im Advent sprach der Katholische Stadtdekan von Nürnberg, Hubertus Förster, beim Internationalen Gottesdienst am 1. Advent, Sonntag, 1. Dezember 2013 (18 Uhr) in der Nürnberger Lorenzkirche. „Wir leben als Christen, als evangelische, katholische und orthodoxe Christen, in einem altbewährten Konzept. Aber viele Stücke dieses Lebenskonzeptes namens „christlich glauben“, das unseren Eltern und Großeltern selbstverständlich und lebenswichtig waren, haben wir schon weithin verloren, aufgegeben oder kräftig verändert.“ Neue Formen einer überzeugenden christlichen Lebenspraxis, die in den alltäglichen Situationen notwendig seien, stellten sich, zumindest in Europa nur spärlich ein, bedauert der Stadtdekan.
Bamberg. (bbk) Von ihren weihnachtlichen und adventlichen Erfahrungen berichten ab 1. Dezember Priester, Pastoralreferenten, Gemeindereferenten und engagierte Christen unter der Adresse www.adventsmomente.de. Der Online-Adventskalender ist eine Gemeinschaftsaktion der Internet-Redaktionen der Diözesen Augsburg, Bamberg, Eichstätt, München und Würzburg und wird abgerundet durch einen Podcast zu den Texten.
Bamberg. (bbk) Das Erzbistum Bamberg beteiligt die Gläubigen an der Befragung des Vatikans zum Thema Ehe und Familie. Der Fragebogen, der zur Vorbereitung einer weltweiten Bischofssynode im Jahr 2014 dient, wurde an alle Pfarrer und Pfarradministratoren verschickt mit der Bitte, ihn nach Möglichkeit unter Einbeziehung der Laiengremien und Verbände zu beantworten.
Bamberg. (bbk) Zum Abschluss des Jahres des Glaubens hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick aufgerufen, den Glauben bewusster zu leben, um darüber auch vor anderen Rechenschaft ablegen zu können. „Das Jahr des Glaubens sollte unser Glaubenswissen mehren, uns frömmer und missionarischer machen. Wir sollten die Menschen für unseren Glauben begeistern“, sagte der Erzbischof am Sonntag in einem Pontifikalamt zum Christkönigsfest im Bamberger Dom. Was noch nicht gelungen sei, könne aber nachgeholt werden. Er rief dazu auf: „Machen wir uns heute auf, nach dem Jahr des Glaubens, unseren Glauben zu leben. Das ist täglich neu gefordert.“ Er fügte hinzu: „Wir brauchen Glaubenswissen, damit wir wissende und auskunftsfähige Gläubige sind.“