Bamberg/Amöneburg. (bbk) Gebet und Arbeit gehören nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick im christlichen Leben zusammen. Damit verwies der Bamberger Oberhirte am Montag im oberhessischen Amöneburg auf die Themen, die den katholischen Sozialreformer Adolph Kolping bewegten, der vor 200 Jahren geboren wurde. „Dieses Jubiläum muss gefeiert werden, weil es etwas für heute bringt“, betonte Schick. Kolpings Themen seien immer noch aktuell: „Gute Ehen und Familien als Keimzellen für Gesellschaft und Kirche; gute Erziehung und Bildung, die immer Leib-, Geist- und Herzensbildung sein muss.“ Werte und Tugenden müssten geachtet und hoch gehalten werden, der Glaube solle das Leben durchdringen. Zudem müsse gute Politik gemacht werden, und in der Gesellschaft müssten Frieden und Gerechtigkeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern herrschen, so Schick.
Drei Millionen Pilger, 25.000 Flugkilometer, neun Nächte auf der Isomatte, mit 400 anderen Jugendlichen in einer Unterkunft, drei Katechesen und zwölf Gottesdienste, viele Stunden Tanzen und Singen sowie unzählige Begegnungen mit Christen aus der ganzen Welt. Das war der Weltjugendtag in Rio de Janeiro für 29 junge Menschen aus den Diözesen Bamberg und Eichstätt. Nach dem großen Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus ging dieser am Sonntag nach sechs Tagen zu Ende. Veranstaltet wurde die insgesamt zweiwöchige Fahrt zum Weltjugendtag vom BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) und dem Erzbischöflichen Jugendamt Bamberg.
Wer als Pilger nach Schönstatt kommt, kehrt als Apostel zurück. Das ist schon ein gängiges Sprichwort geworden. Eine kleine Marienkapelle, ein großer Wallfahrtort und eine weltweite apostolische Bewegung – das ist Schönstatt, ein Ortsteil von Vallendar am Rhein. Dazu freundliche und weltoffene Schwestern mit hoher Kompetenz und Ausstrahlung, die in ihrer gewinnenden Art stets eine lebendige Atmosphäre des Glaubens im liebevollen Miteinander schaffen. Dies durften auch die Buswallfahrer der bayerischen Diözesen erfahren, darunter auch ein Bus aus der Erzdiözese Bamberg.
Bamberg. (bbk) Der Glaube bewährt sich nach den Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht im Besonderen, sondern im Alltäglichen. „Jeder von uns hat seinen Beruf, seine täglichen Aufgaben und Verpflichtungen, seine Freuden und auch seine Leiden. Diese in der Liebe zu Gott und zum Nächsten in Geduld und Ausdauer zu erfüllen, darin besteht das Christsein“, sagte der Erzbischof am Sonntag beim Fest Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel in der Bamberger Karmelitenkirche.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat zum Heinrichsfest den Beitrag der Kirche für das Gemeinwohl betont. Dabei gehe es nicht nur um Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Seniorenheime in kirchlicher Trägerschaft, sondern vor allem um Gottesdienst und Gebet. „Eine Gesellschaft, in der nicht gebetet wird, wird gottlos im wörtlichen und im übertragenen Sinn“, sagte Schick am Sonntag beim Pontifikalamt auf dem Domplatz. „Wo Gott nicht an oberster Stelle steht, machen die Menschen Reichtum, Macht, Posten und ihr persönliches Wohlergehen zu Götzen“, mahnte der Erzbischof und erinnerte an das Motto des diesjährigen Heinrichsfestes: „Glauben leben“.
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat je zwei Gemeindereferentinnen, Pastoralreferentinnen und Religionslehrer für den pastoralen Dienst beauftragt. Im Rahmen der Entsendungsfeier am Freitag im Bamberger Dom legte Schick ihnen die vor einer Woche veröffentlichte Enzyklika „Lumen fidei“ von Papst Franziskus ans Herz: „Er trägt uns auf, uns auf die wichtigste Aufgabe unseres kirchlichen Dienstes, ja der Kirche insgesamt, zu besinnen, auf den Glauben an Gott, der in Jesus Christus einer von uns geworden ist.“
Bamberg/Bad Staffelstein. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Priester aufgerufen, ihre genuine Aufgabe wahrzunehmen und „Priester für das Licht des Glaubens“ zu sein. Die erste Enzyklika von Papst Franziskus „Lumen fidei – Licht des Glaubens“ im Jahr des Glaubens weise darauf hin und verpflichte dazu, sagte Schick am Freitag bei einem Pontifikalamt mit den Priesterjubilaren in Vierzehnheiligen. Der Glaube sei das Licht für das Leben der Welt, das alle Finsternis erleuchte. Wie es ohne Licht kein biologisches Leben der Pflanzen, der Tiere und der Menschen gebe, so könne sich ohne Glauben kein christliches, persönliches und soziales Leben entfalten. Der Glaube bringe die christlichen Werte und Tugenden sowie soziales Verhalten, gemäß dem Gebot der selbstlosen Nächstenliebe, hervor.