Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick ruft in der Zeit von Krieg, Pandemie und Umweltzerstörung zum Gebet um den Heiligen Geist auf. „Der Heilige Geist will das Leben heiligen, heil machen und in jeder Hinsicht gesund erhalten“, sagte Schick am Sonntag in seiner Pfingstpredigt im Bamberger Dom.
Hochstadt. Krieg und Pandemie führen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick die Unsicherheiten im persönlichen Leben und in der Gesellschaft vor Augen. „In Zeiten des Wohlstandes und des Wohlergehens vergessen wir Menschen oft Gott. Derzeit spüren wir die Unsicherheiten erneut und schauen nach himmlischem Beistand aus.“
Rehau. Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben Erzbischof Ludwig Schick und die evangelisch-lutherische Regionalbischöfin Dorothea Greiner in Rehau die „Woche für das Leben“ eröffnet. In seiner Predigt griff Erzbischof Schick am Freitag das diesjährige Thema der Woche „Mittendrin. Leben mit Demenz“ auf und appellierte, auch Kranken und Leidenden ihren Platz in der Gesellschaft zu geben, damit sie eine „Gesellschaft des Lebens und der Liebe“ werde.
Diebach. Erzbischof Schick hat den Erhalt und die Renovierung von Kirchen als „Akt der Selbsterhaltung und der Nächstenliebe“ bezeichnet. „Wir sprechen immer wieder von Erinnerungskultur, die so wichtig ist für unser Leben. Wer keine Herkunft hat, hat keine Zukunft“, sagte Schick anlässlich der Wiedereinweihung der Kirche St. Laurentius in Bellershausen.
Bamberg. Der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit passe gut zum Weißen Sonntag, so der Erzbischof. Der Weiße Sonntag habe seinen Namen von den weißen Kleidern, die die Neugetauften in der Osternacht erhielten und bis zum Sonntag nach Ostern trugen.
Seit 10 Jahren ist das "inneHalt"-Frauenteam aktiv und gestaltet Gottesdienste. Zum Jubiläum haben die Initiatorinnen die größten Schätze an Texten, Liedern und Gebeten aus einem Jahrzehnt zusammengeschrieben.
Die Knappheit von Gas und Öl ist in aller Munde. Zum Weltwassertag (22. März) erinnert Erzbischof Ludwig Schick daran, dass Wasser noch viel wichtiger ist, und mahnt zu einem verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit dem "unsichtbaren Schatz".