Burgwindheim. Am Donnerstag, den 6. Juni feiert Burgwindheim wieder sein großes Fest: die Wallfahrt zum Heiligen Blut. Sie geht zurück auf das Fronleichnamsfest des Jahres 1465. Am Ort, wo heute die Heilig-Blut-Kapelle steht, ereignete sich jener geheimnisvolle Vorgang, der heute noch vier- bis fünftausend Pilger nach Burgwindheim bringt, um dort die Heilige Eucharistie zu verehren. Diese Wallfahrt ist im westlichen Landkreis die bedeutendste noch lebendige eucharistische Wallfahrt.
Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Pfingstfest davor gewarnt, durch die Nutzung neuer Online-Medien „offline für den Heiligen Geist“ und für zwischenmenschliche Kommunikation zu werden. „Der Geist Gottes kommt heute bei vielen nicht an, weil ihre Antennen für anderes belegt sind“, sagte Schick im Hinblick auf das Pfingstfest. Als Nutzer von Twitter und Facebook seien ihm auch die Gefahren mehr bewusst, die in den neuen Medien liegen.
Bamberg/Nürnberg. (bbk) „Kindern und Jugendlichen darf Gott nicht vorenthalten werden“, sagte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick am Freitag bei der Einweihung der Kapelle des Caritas-Kinder- und Jugendhauses Stapf in Nürnberg. „Denn Kinder brauchen Wurzeln und Flügel, Geborgenheit und Wagemut, Heimatboden und Flügel, mit denen sie weit ins Leben hinausfliegen können“, fügte der Erzbischof hinzu. Die eingeweihte Kapelle solle den Kindern und Jugendlichen, aber auch den Erzieherinnen und Erziehern helfen, die Wurzeln des Menschseins und der Sinnsuche, der Gemeinschaft mit Gott und mit den Menschen zu vertiefen. „Mit diesem Glauben an Gott bekommt der junge Mensch Wurzeln, die das Leben halten, und Flügel, die es tragen.“
Es gibt viele Traditionen am Himmelfahrtstag. In Bubenreuth gehört der ökumenische Gottesdienst im Mörsbergeigarten zu diesen Traditionen.
Bamberg/Nürnberg. (bbk) Die heutige Zeit braucht nach den Worten von Erzbischof Ludwig Schick überall Heilige, damit es auf der globalisierten Welt himmlischer zugeht und dem Himmel entgegen. „Wir wollen in einer Welt leben mit Gerechtigkeit, Friede und Freude für alle und nicht in einer Hölle von Krieg und Terror, Spaltung und Entsolidarisierung, Not und Elend“, sagte Schick am Sonntagabend bei einem Nightfever-Gottesdienst in der Nürnberger Kirche St. Elisabeth. Deshalb seien vor allem Jugendliche aufgerufen, Heilige zu werden. „Heilige sind Menschen wie du und ich, die in Ehe, Familie, Beruf, Politik und Kirche nach den Maßstäben Jesu und des Evangeliums leben“, sagte Schick.
Bad Staffelstein/Bamberg. (bbk) Die 14 Nothelfer ermahnen nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick dazu, die Nöte der ganzen Welt zu sehen und den Blick nicht auf das eigene Umfeld zu verengen. „Wir werden unsere kleinen Sorgen und Nöte, die für den Einzelnen auch oft riesig groß sind, dauerhaft und nachhaltig nicht bewältigen, wenn wir nicht weltweit denken und auch handeln“, sagte Schick am Sonntag beim Vierzehnheiligenfest in der Basilika Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein. Dass in der oberfränkischen Wallfahrtskirche seit 600 Jahren 14 Märtyrer verehrt würden, die nichts mit der Region zu tun haben, sondern in der ganzen weiten Welt lebten, fordere uns auf, wirklich katholisch, nämlich weltumspannend, zu werden. „Wir sollen uns engagieren für eine bessere und gerechtere Welt, vom Nordpol bis zum Südpol und den Äquator entlang“, so Erzbischof Schick.
Am Pfingstmontag, 20.Mai um 14 Uhr gibt es in der Basilika in Vierzehnheiligen die Möglichkeit eine Maiandacht mit fränkischen Marienliedern zu besuchen.