Erzbischof Ludwig Schick und die Regionalbischöfin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Bayreuth, Dorothea Greiner, haben die ökumenische Zusammenarbeit in der Region gelobt. Sie begegneten sich zusammen mit jeweils sechs Ökumenebeauftragen im Rahmen eines Delegationstreffens im Bistumshaus St. Otto in Bamberg. Danach eröffneten sie in Bamberg die ersten ökumenischen Alltagsexerzitien des Kirchenkreises Bayreuth und der Erzdiözese in St. Joseph (Hain).
Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat 24 Frauen und Männer in einem feierlichen Gottesdienst im Bamberger Dom zur Taufe zugelassen und sie aufgerufen, Zeugen frohen und engagierten Glaubens im Alltag zu werden. Sie werden an Ostern die Taufe empfangen. Er bezeichnete es als Zeichen der Hoffnung, dass sich auch dieses Jahr wieder Erwachsene und Jugendliche aus freien Stücken entscheiden, sich durch die Taufe Jesus Christus und seiner Kirche anzuschließen. „Das ist heute nicht selbstverständlich“, sagte Erzbischof Schick. In einer Zeit, in der es leider häufig „zum guten Ton“ gehöre, sich negativ über die Kirche, den Glauben an Gott und die Christen zu äußern, in der oft der Eindruck entstehe, dass der Unglaube das Normale sei, erfordere es Mut, sich zu Gott zu bekennen.
Zu Beginn der Fastenzeit hat Erzbischof Ludwig Schick sich in einem Hirtenbrief an alle Gläubigen des Erzbistums gewandt. Er ruft zur Heiligung des Sonntags und zur Teilnahme an Gottesdiensten auf und spricht auch über neue gottesdienstliche Formen. Das Hirtenwort wurde am Sonntag in allen heiligen Messen sowie Wort-Gottes-Feiern verlesen.
Bamberg. (bbk) Auch in diesem Jahr hängt während der Fastenzeit ein Misereor-Hungertuch im Bamberger Dom. Der Rattelsdorfer Geschäftsmann Klaus Schmittlutz, der das Tuch gestiftet hat, überreichte es am Aschermittwoch an Erzbischof Ludwig Schick und Dompfarrer Gerhard Förch. Seit 1976 erinnert das Bischöfliche Hilfswerk Misereor an den Brauch, während der Fastenzeit den Altarraum zu verhüllen.
Bamberg. (bbk) Mit Respekt und Bedauern hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick auf die überraschende Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. reagiert. „Dies ist ein ungewöhnlicher, aber vom Kirchenrecht vorgesehener Schritt, den der Heilige Vater aus Verantwortung für das oberste Leitungsamt und die ganze Kirche tut“, sagte Schick. „Ich habe Benedikt XVI. schon seit seiner Zeit als Professor, genau seit 1971, gekannt und immer geschätzt. Die persönlichen Begegnungen mit ihm haben Klarheit im Urteil und Kraft im Handeln gegeben. Dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.“
Die Absage der Nürnberger Fastenpredigten hat für viel Wirbel gesorgt. Viele Gläubige reagieren mit Unverständnis. Der Bamberger Generalvikar Georg Kestel beantwortet die im Raum stehenden Fragen.
Die positiven Denkvorgänge aktivieren, das ist der Grundsatz des neuen Buches von Christoph Kreitmeir. Unter dem Titel „Glaube an die Kraft der Gedanken“ entwickelt er Wege zum Umgang mit Denkblockaden, die den Geist beherrschen.